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Pressemitteilungen Parteivorstand

Pressemitteilungen des Parteivorstandes von Bündnis 90 / Die Grünen Rodgau.

Grüne Gedenkveranstaltung zum 30. Jahrestag der Atomreaktorkatastrophe in Tschernobyl


Mahnwache Tschernobyl Der Stadtverband der Rodgauer Grünen hat am 26. April vor dem Rathaus der Atomreaktorkatastrophe und deren zahlreichen Opfern mit einer kurzen Lesung mit anschließender Schweigeminute gedacht.

Nach der Begrüßung durch den Grünen Stadtverbandsvorsitzenden Werner Kremeier, eröffnete Winno Sahm das Gedenken mit dem Protestsong „What have they done to the Rain“. Einem Lied, das schon 1962 zur Anti-Atom Bewegung geschrieben wurde. Es behandelt thematisch, wie ein völlig normales Naturereignis wie ein Frühlingsregen zu einer tödlichen Bedrohung werden kann und damit die reale Verunsicherung nach der Reaktorkatastrophe schon 26 Jahre früher beschreibt.

Inge Fecher, Marion Dolman und Brigitte Pflüger trugen persönliche Erinnerungen und heute bekannte Fakten zu den damaligen Ereignissen vor.

Auch nach dem beschlossenen Atomausstieg in Deutschland sind derzeit noch sieben Atomkraftwerke im Bundesgebiet am Netz. Für die Grünen ist daher entscheidend, dass der Umstieg auf erneuerbare Energien schnellstmöglich gelingt und auch in den Nachbarländern baldmöglichst auf gefährlichen Atomstrom verzichtet wird

Der 1. MTagesschau zu Tschernobyl 1986ai 1985 war ein sonniger Frühlingstag, den viele zu einem Ausflug ins Grüne nutzten.
Damals wusste man in Deutschland noch nicht, dass fünf Tage zuvor im Kernkraftwerk Tschernobyl die bis dahin größte Katastrophe der zivilen Atomnutzung geschah und sich eine atomare Wolke bereits über halb Europa ausgebreitet hatte.
In der Folgezeit wurde vor Radioaktivität in Lebensmitteln gewarnt. Noch heute sind Waldböden im Süden Deutschlands mit Cäsium 137 kontaminiert. Das Bayerische Landesamt für Umwelt veröffentlicht die Messergebnisse in Listen. Sowohl in einigen Pilzproben, als auch bei Wildschwein werden noch immer Belastungen gemessen, die den Richtwert von 600Bq/kg Lebensmittel deutlich überschreiten. Spitzenreiter sind Pilze (Weißer Rasling ) aus Garmisch Partenkirchen mit 4900Bq/kg oder Wildschwein aus dem Ostallgäu mit 2100Bq/kg.
Im Gedenken an die atomare Katastrophe in Tschernobyl laden die Grünen zu einer kurzen öffentlichen Lesung auf den Hermann Sahm Platz  ein.


Am Dienstag den 26.4. um 17.00 Uhr,  verlesen die beiden Rodgauer Grünen Vorstandsmitglieder Inge Fecher und Marion Dolman vor dem Rathaus in Jügesheim Texte zu den damaligen Ereignissen. Alle Interessierten sind eingeladen, auch eigene Texte oder Gedanken vorzutragen.
Zusätzlich  möchten die Grünen persönliche Erinnerungen an diese ersten Tage nach Bekanntwerden der Katastrophe auf ihrer Homepage veröffentlichen und bitten hierfür um kurze Texte (ca. eine Schreibmaschinenseite). Wie sind Sie damals mit den Nachrichten umgegangen, was ist Ihnen am intensivsten in Erinnerung?

 
Bitte senden Sie die Texte per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder per Post an: Bündnis 90/Die Grünen Hintergasse 15, 63110 Rodgau. Eine Veröffentlichung erfolgt nach Absprache mit den Autor*innen mit oder ohne Namensnennung.

Es dauerte noch 15 Jahre, bis im Jahr 2000 eine rot-grüne Bundesregierung vereinbarte die deutschen Kernkraftwerke nach dem Erzeugen bestimmter Gesamtstrommengen abzuschalten. Dieser Konsens wurde im Herbst 2010 aufgehoben. Die Bundesregierung unter Kanzlerin Merkel beschloss zunächst eine Verlängerung der Restlaufzeiten.
Nach den Reaktorkatastrophen in Fukushima wurde dieser Beschluss ein halbes Jahr später umgekehrt und die beschlossene Laufzeitverlängerung rückgängig gemacht. Damals wurden acht Kernkraftwerke dauerhaft abgeschaltet. Derzeit sind in Deutschland noch sieben Atomkraftwerke in Betrieb, die in den Jahren 2019 bis 2022 abgeschaltet werden sollen.
PS: Abgeschaltet heisst nicht, dass die Anlagen abgerissen werden könnten. Die Brennstäbe müssen noch mehrere Jahre „abklingen“ und das Atomkraftwerk muss auch weiterhin gewartet und betreut werden. Eines der vier Kraftwerke in Fukushima war während der Überflutung „abgeschaltet“ und wurde nach der Überflutung als besonders gefährlich eingestuft
Zeichen gegen Klimawandel

Ein Zeichen gegen den Klimawandel zu setzen, fordert der „World Wide Fund For Nature“ (WWF). Als gemeinsames Signal soll daher bei der „Earth Hour 2016“ am Samstag den 19. März um 20.30 Uhr für eine Stunde auf elektrisches Licht verzichtet werden.
Bündnis 90/Die Grünen in Rodgau unterstützen diese Aktion, um gemeinsam mit  Millionen Menschen weltweit auch in Rodgau ein  Zeichen gegen den fortschreitenden Klimawandel zu setzen.
Viele zum Teil irreversible Folgen des Klimawandels sind bereits heute Realität. Dürrekatastrophen, Hochwasser, Wetterkapriolen werden laut wissenschaftlichen Analysen durch die klimatischen Veränderungen begünstigt.
Durch die Erwärmung der Erdatmosphäre verändert sich der Lebensraum und für viele Tiere verschwindet die Lebensgrundlage. Bereits heute ist eine von sechs Arten durch den Klimawandel vom Aussterben bedroht.
Die Grünen bitten deshalb um die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger, mit einem Knips auf den Lichtschalter ein Zeichen gegen den Klimawandel zu setzen. Nutzen Sie diese Stunde, um sich  bei einem Abendspaziergang zu überzeugen, wie wichtig auch solch kleine Zeichen sind.

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=j8ffwtxFPcA

Liebe Mitglieder und interessierte,

wie jedes Jahr unterstützen die Grünen in Rodgau wieder die Aktion "Sauberhaftes Rodgau". Wir würden Teilnehmer*innen 2014uns freuen, wenn sich noch weitere Mitstreiter einfinden, um den achtlos in die Landschaft geworfenen Unrat einzusammeln. Neben dem schöneren Landschaftsbild sind auch ein schöner Spaziergang und Gespräche mit unseren Grünen Vorstandsmitgliedern Andreas und Marion garantiert. Je größer die Gruppe wird, umso mehr Spaß macht es.

Wir treffen uns zum Sammelauftakt am Samstag den 10. März um 10.00 Uhr am Bürgerhaus Dudenhofen. Unser Vorstand wird am grünen Outfit erkennbar sein und freut sich auf engagierte Mitstreiter.

Die Stadtwerke werden später die gefüllten Müllsäcke entsorgen.

 

Untenstehend zur Ergänzung der Einladungstext der Stadtwerke:


Sauberhaftes Rodgau
Rodgauer Frühlingsputz 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,
auch die 3. Frühlingsputzaktion - der Frühlingsputz 2015 - war ein voller Erfolg. Es haben sich rund 600 engagierte Bürgerinnen und Bürger für die Sauberkeit der Stadt Rodgau eingesetzt. Hierfür nochmals ein Dankeschön seitens der Stadtwerke Rodgau.
Die Stadtwerke Rodgau freuen sich sehr, falls Sie uns auch in diesem Jahr unterstützen.
So startet der Rodgauer Frühlingsputz mit seiner Auftaktsammlung am 12. März 2016 um 10.00 Uhr unter Teilnahme von Herrn Bürgermeister Jürgen Hoffmann im Bürgerhaus Dudenhofen. Sie sind herzlich eingeladen.
Vom 12. März bis 25. April 2016 geht es wieder daran, Straßenränder, Parks, Grünflächen, öffentliche Plätze, Grünstreifen, Schulwege, rund um die Kita oder den Betrieb sowie besondere Schmutzecken von Abfall zu befreien. Jeder, der sich für Rodgau engagieren möchte, ist herzlich willkommen, sich an der Aktion „Sauberhaftes Rodgau“ zu beteiligen. Rodgau als liebenswerte Stadt lebt durch ihre Bürgerinnen und Bürger.
Es wird Zeit für den Rodgauer Frühlingsputz 2016.
Machen Sie mit und sammeln Sie achtlos weggeworfenen Abfall !
Weitere Informationen finden Sie im Anhang oder unter www.sauberhaftes-rodgau.de.
Über Ihr Engagement freuen wir uns.
Sauberhafte Grüße
Ihre Stadtwerke Rodgau
Dieter Lindauer
Betriebsleitung

Stadtwerke Rodgau
Hans-Böckler-Straße 1
63110 Rodgau

Tel.                06106 8296 4121
                06016 8296 4122
Fax                06106 8296 4991
E-Mail                Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet                www.stadtwerke-rodgau.de

Datum: Do., 11.Februar, 19.00 Rodgau, Ferdinand-Porsche-Ring 22a

Die Grünen laden in Zusammenarbeit mit dem Rodgauer Spezialisten für regenerative Heiztechniken mit Sonne und Holz, Petz&Dreger, zu einem Informationsabend ein.

Der Klimawandel ist im vollen Gang und eine wesentliche Ursache ist die Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Öl, Gas, Kohle und der damit verbundenen Freisetzung von in der Erde gebundenem Kohlendioxid (CO2).

Welche Möglichkeiten für private Heizungsbetreiber bestehen, die im Winter benötigte Heizwärme CO2-neutral zu gewinnen, ist das Thema des Informationsabends, der am Donnerstag, den 11. Februar, um 19.00 Uhr bei der Petz&Dreger GmbH im Ferdinand-Porsche-Ring 22a in Rodgau (Jügesheim) stattfindet.

Neben einer kurzen Vorstellung des Unternehmens stehen vor allem die Vorteile regenerativer Heiztechniken, die neuen gesetzlichen Richtlinien sowie die Fördermöglichkeiten für Pelletheizungen und Solarthermieanlagen im Mittelpunkt des Informationsabends. Ein Barzuschuss von bis zu 7000 € durch die Bundesregierung ist als finanzieller Anreiz für Nachrüstung bzw. Heizungstausch möglich. Für Teilnehmer des „Feuerabends“ bieten Petz&Dreger einen kostenlosen Heizungscheck an.