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Pressemitteilungen Parteivorstand

Pressemitteilungen des Parteivorstandes von Bündnis 90 / Die Grünen Rodgau.

Liebe Grüne und interessierte,

das Stadtparlament macht Pause, aber die Grünen bieten auch während der Ferienzeit Aktionen und Aktivitäten für interessierte Bürgerinnen und Bürger an.

Den Anfang machen wir mit einem gemütlichen Treffen auf dem Weinfest in Rodgau-Nieder-Roden. An einem Tisch beim Partnerschaftsvereins Nieder-Roden - Puiseaux treffen wir uns am morgigen Samstag den 23.7. um 18.30 zu Wein, Flammekuche und Gespräche. (Es darf auch politisiert werden, muss aber nicht;-)
Wir freuen uns auf einen schönen Weinfestabend

Werner Kremeier für den Stadtverband der Grünen in Rodgau

 

 

 

Rodgauer zu Gast beim Festempfang zum Tag des Grundgesetz in Schloss Bellevue Zum 23.Mai, dem Tag 160523 Empfang Tag Grundgesetz Kommunalpolitiker 3 Gruppenbild des Grundgesetzes hat Bundespräsident Joachim Gauck rund 750 Kommunalpolitiker aus allen Teilen Deutschlands zu einer Festveranstaltung nach Berlin eingeladen. Mit der Veranstaltung hat der Bundespräsident das Engagement von Kommunalpolitikern gewürdigt, die sich täglich für ein lebendiges Gemeinwesen und demokratische Teilhabe einsetzen. Eingeladen zu diesem Geburtstag des Grundgesetzes waren Haupt- und Ehrenamtliche Bürgermeister und Stadträte, „… weil Sie sich auf ganz besondere Weise für unser Gemeinwesen engagieren. Seit 1949 hat das Prinzip der kommunalen Selbstverwaltung Verfassungsrang in Deutschland. Bundespräsident DSC00071Dass unsere Städte und Gemeinden heute so vielgestaltig, so lebendig und übrigens auch so selbstbewusst sind, das ist in hohem Maße dem zu verdanken, was in Artikel 28 Grundgesetz niedergelegt wurde.“ so Joachim Gauck in seiner Festansprache. Unter den 750 Festgästen waren mit Werner Kremeier, der in Rodgau als ehrenamtlicher Stadtrat vier Jahre für die Agentur Kultur, Sport und Ehrenamt verantwortlich zeichnete auch Bürgermeister Roland Kern, sowie Stefan Gerl und Reimund Butz aus Rödermark. Nach der Festansprache und Podiumsdiskussion im Berliner Congress Centrum folgte ein Empfang im Schloss Bellevue mit großem Gruppenbild und Zusammenkunft der Festgäste.gauck Tagesschau

Nach der S-Bahn-Station Hainhausen leuchtet nun auch an der Station Rollwald seit Monaten die Bahnsteigbeleuchtung Tag und Nacht. Bundesweit sind das keine Einzelfälle, im Dezember 2015 hat das ZDF in seinem "Länderspiegel" mit seinem "Hammer der Woche" (https://www.youtube.com/watch?v=bA1kVrWXoi8) auf einen vergleichbaren Fall in Villingen Schwenningen hingewiesen.
Nachdem Dutzende von Anrufen bei der Bahn keine Wirkung zeigen nimmt sich der Rodgauer Grüne Guido Scheller dieser Dauerbeleuchtung nun satirisch/musikalisch an.


https://www.youtube.com/watch?v=VVBA76Xc-ZUn

Zum Bericht der Offenbach Post vom 21.05.2016 "Spott-Lied über die Bahn"

 

Grüne Gedenkveranstaltung zum 30. Jahrestag der Atomreaktorkatastrophe in Tschernobyl


Mahnwache Tschernobyl Der Stadtverband der Rodgauer Grünen hat am 26. April vor dem Rathaus der Atomreaktorkatastrophe und deren zahlreichen Opfern mit einer kurzen Lesung mit anschließender Schweigeminute gedacht.

Nach der Begrüßung durch den Grünen Stadtverbandsvorsitzenden Werner Kremeier, eröffnete Winno Sahm das Gedenken mit dem Protestsong „What have they done to the Rain“. Einem Lied, das schon 1962 zur Anti-Atom Bewegung geschrieben wurde. Es behandelt thematisch, wie ein völlig normales Naturereignis wie ein Frühlingsregen zu einer tödlichen Bedrohung werden kann und damit die reale Verunsicherung nach der Reaktorkatastrophe schon 26 Jahre früher beschreibt.

Inge Fecher, Marion Dolman und Brigitte Pflüger trugen persönliche Erinnerungen und heute bekannte Fakten zu den damaligen Ereignissen vor.

Auch nach dem beschlossenen Atomausstieg in Deutschland sind derzeit noch sieben Atomkraftwerke im Bundesgebiet am Netz. Für die Grünen ist daher entscheidend, dass der Umstieg auf erneuerbare Energien schnellstmöglich gelingt und auch in den Nachbarländern baldmöglichst auf gefährlichen Atomstrom verzichtet wird

Der 1. MTagesschau zu Tschernobyl 1986ai 1985 war ein sonniger Frühlingstag, den viele zu einem Ausflug ins Grüne nutzten.
Damals wusste man in Deutschland noch nicht, dass fünf Tage zuvor im Kernkraftwerk Tschernobyl die bis dahin größte Katastrophe der zivilen Atomnutzung geschah und sich eine atomare Wolke bereits über halb Europa ausgebreitet hatte.
In der Folgezeit wurde vor Radioaktivität in Lebensmitteln gewarnt. Noch heute sind Waldböden im Süden Deutschlands mit Cäsium 137 kontaminiert. Das Bayerische Landesamt für Umwelt veröffentlicht die Messergebnisse in Listen. Sowohl in einigen Pilzproben, als auch bei Wildschwein werden noch immer Belastungen gemessen, die den Richtwert von 600Bq/kg Lebensmittel deutlich überschreiten. Spitzenreiter sind Pilze (Weißer Rasling ) aus Garmisch Partenkirchen mit 4900Bq/kg oder Wildschwein aus dem Ostallgäu mit 2100Bq/kg.
Im Gedenken an die atomare Katastrophe in Tschernobyl laden die Grünen zu einer kurzen öffentlichen Lesung auf den Hermann Sahm Platz  ein.


Am Dienstag den 26.4. um 17.00 Uhr,  verlesen die beiden Rodgauer Grünen Vorstandsmitglieder Inge Fecher und Marion Dolman vor dem Rathaus in Jügesheim Texte zu den damaligen Ereignissen. Alle Interessierten sind eingeladen, auch eigene Texte oder Gedanken vorzutragen.
Zusätzlich  möchten die Grünen persönliche Erinnerungen an diese ersten Tage nach Bekanntwerden der Katastrophe auf ihrer Homepage veröffentlichen und bitten hierfür um kurze Texte (ca. eine Schreibmaschinenseite). Wie sind Sie damals mit den Nachrichten umgegangen, was ist Ihnen am intensivsten in Erinnerung?

 
Bitte senden Sie die Texte per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder per Post an: Bündnis 90/Die Grünen Hintergasse 15, 63110 Rodgau. Eine Veröffentlichung erfolgt nach Absprache mit den Autor*innen mit oder ohne Namensnennung.

Es dauerte noch 15 Jahre, bis im Jahr 2000 eine rot-grüne Bundesregierung vereinbarte die deutschen Kernkraftwerke nach dem Erzeugen bestimmter Gesamtstrommengen abzuschalten. Dieser Konsens wurde im Herbst 2010 aufgehoben. Die Bundesregierung unter Kanzlerin Merkel beschloss zunächst eine Verlängerung der Restlaufzeiten.
Nach den Reaktorkatastrophen in Fukushima wurde dieser Beschluss ein halbes Jahr später umgekehrt und die beschlossene Laufzeitverlängerung rückgängig gemacht. Damals wurden acht Kernkraftwerke dauerhaft abgeschaltet. Derzeit sind in Deutschland noch sieben Atomkraftwerke in Betrieb, die in den Jahren 2019 bis 2022 abgeschaltet werden sollen.
PS: Abgeschaltet heisst nicht, dass die Anlagen abgerissen werden könnten. Die Brennstäbe müssen noch mehrere Jahre „abklingen“ und das Atomkraftwerk muss auch weiterhin gewartet und betreut werden. Eines der vier Kraftwerke in Fukushima war während der Überflutung „abgeschaltet“ und wurde nach der Überflutung als besonders gefährlich eingestuft