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Prominenten Besuch erwartete der Bioladen Kichererbse am Dienstag, den 8. Januar in Jügesheim. Pünktlich um 9.52 Uhr traf Bärbel Höhn, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, mit der S-Bahn in Rodgau ein, um mit der Renate Haller, der Inhaberin des Bioladens, und Vertretern des Käse-Produzenten „Hof Fleckenbühl“ über Bio-Markt, Bio-Produkte und über nachhaltige und umweltschonende Landwirtschaft zu diskutieren.

Renate Haller begrüßte die Gäste und erläuterte Warenangebot und Konzept des Bioladens, der mitten in der Jügesheimer Innenstadt die vollständige Lebensmittelpalette anbietet und dabei vor allem auf die biologische Qualität der Produkte und Produktionsbetriebe achtet. „Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Lebensmitteln ist hoch und wächst weiterhin“, bestätigte Bärbel Höhn die Einschätzung von Haller nach einem expandierenden Bio-Markt. In der öffentlichen Diskussion zu wenig Beachtung finde auch die Bedeutung von lokalen Produzenten und Vermarktern hinsichtlich der in diesem Bereich bereits bestehenden und künftig noch entstehende Arbeitsplätze.

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Leo Gärtner vom "Hof Fleckenbühl" präsentierte als Beispiel für das Potential in diesem Segment seine biologisch erzeugten Käsesorten. „Hof Fleckenbühl“ produziert äußerst wohlschmeckende Käse-Variationen aus biologisch erzeugter Milch nach den Richtlinien des Demeter Verbandes. Einige Käse-Sorten hatten die Produzenten mitgebracht, um sie vor Ort auch zu verkosten.

Der Rodgauer Stadtverordnete Werner Kremeier lenkte den Blick auf kommunale Aspekte und betonte die Bedeutung und Signalwirkung des Bioladens im Stadtzentrum. Wie auch eine aktuelle Marktanalyse für Rodgau ergeben habe, sei die Belebung der Innenstadt das Gebot der Stunde. „Großflächiger Einzelhandel an Stadtrandlagen ist out. Gefragt ist sind innovative Konzepte zur Belebung der Zentren,“ so sein Kredo.