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Pressemitteilungen Parteivorstand

Pressemitteilungen des Parteivorstandes von Bündnis 90 / Die Grünen Rodgau.

Obertshausener GRÜNE gegen Flugroutenverschiebung in der Mediationsnacht – Für ein Nachtflugverbot

Obertshausen (31.8.10) – Die Grünen lehnen die geplanten Änderungen der Anflugrouten und den entsprechenden Testbetrieb ab. Ortsverband und Stadtverordnetenfraktion unterstreichen ihre Forderung für ein Nachtflugverbot in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr. Die hessische Landesregierung hat immer wieder ein Nachtflugverbot versprochen, wenn die neue Landebahn am Flughafen Frankfurt/Main gebaut würde. Nun verstößt die Landesregierung gegen ihr Versprechen und klagt sogar vor dem Bundesverwaltungsgericht gegen das Nachtflugverbot.

Die Obertshausener Grünen fordern die Stadtverordnetenversammlung und den Magistrat auf, die hessische Landesregierung an ihr Versprechen zu erinnern und die Klage zu stoppen. Der Schutz der Bevölkerung muss absolute Priorität haben.

Die Obertshausener Grünen fordern den Magistrat der Stadt zudem auf, sich mit den anderen Kommunen in der Region zusammenzusetzen und gemeinsam für ein Nachtflugverbot einzutreten. Es darf keine Politik nach dem Sankt-Florian-Prinzip geben. Auch die Bürgerinnen und Bürger der Nachbarkommunen müssen vor dem nächtlichen Fluglärm geschützt werden.

Das vom Expertengremium „Aktiver Lärmschutz des Forums Flughafen und Region“ (FFR) vorgeschlagene Maßnahmepaket muss transparent und unter Beteiligung der betroffenen Kommunen untersucht werden. Der Testbetrieb für das neue Verfahren muss außerhalb der „Mediationsnacht“ stattfinden (23 Uhr – 5 Uhr). „Für die Tagesrandstunden und für die Zeiten der Verkehrsspitzen muss die Verringerung der Lärmbelastung oberstes Ziel bleiben“, betonen Fraktionsvorsitzender Roger Winter und Dr. Klaus-Uwe Gerhardt als Sprecher des Ortsvorstandes in ihrer gemeinsamen Erklärung.

Zur geplanten Kürzung der Solarförderung durch die Bundesregierung erklärt Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

Die Erneuerbaren Energien sind eine Erfolgsgeschichte made in Germany, die ohne die richtigen politischen Weichenstellungen so nicht möglich geworden wäre. Jetzt die Weichen wieder in Richtung Atom zu drehen und die Erneuerbaren in Deutschland zu schwächen heißt international aufs Abstellgleis geraten, statt weiter vorneweg zu fahren.

Wie in mehreren anderen Kreiskommunen bereits geschehen, möchte sich die Grüne Jugend auch in Rodgau etablieren! „Wir möchten engagierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit bieten, einfach und unkompliziert mitzumachen, eigene Ideen umzusetzen und (Kommunal‐)Politik mitzugestalten“, beschreibt der Rodgauer junge Grüne Benjamin Schwarz seine Idee. „Politik ist alles andere als trocken ‐ die Auswirkungen spürt jeder und sei es nur an schlechten Busverbindungen. Jeder kann etwas bewegen – man muss es nur probieren.“

Die Gelegenheit, sich kennenzulernen, bietet die Grüne Jugend des Kreises Offenbach in Kooperation mit dem Vorstand des Rodgauer Grünen Stadtverbands zu einer offenen Sitzung für alle interessiert junge Leute am Mittwoch, den 23. September, um 20:00 Uhr, im Restaurant Kaminstube (Forsthausstraße 9, Rodgau‐Dudenhofen).

„Dieser Abend soll die Möglichkeit bieten, sich erst einmal kennenzulernen. Die weitere Entwicklung hängt vor allem vom Interesse der Beteiligten ab.“, schildert Schwarz das Vorhaben. Gerne können Interessierte auch vorab Kontakt aufnehmen: benjamin.schwarz@gruene‐offenbach‐land.de.


Am vergangenen Donnerstag, dem 10. September, feierte Alfred Niegel seinen 90. Geburtstag in Rodgau, Nieder-Roden. Geboren wurde der spätere Rodgauer allerdings an einem Mittwoch in Berlin. Die Einberufung in die Wehrmacht führte ihn nach Holland und Österreich. Nach Kriegsende arbeitete er einige Zeit im damaligen Jugoslawien, nach der Rückkehr jieder in Berlin und kam 1976 beruflich nach Frankfurt . Schliesslich zog er mit seiner Familie nach Rodgau.
Seit 1987 ist Alfred Niegel Mitglied bei den Grünen in Rodgau und damit sozusagen ein Rodgauer grünes Urgestein.
alfredniegel.jpg (v.li.n.re.) Andreas Grabrovec, Parteivorstand der
Grünen und Werner Kremeier, Stadtverordneter für die Grünen Rodgau, berreichen Alfred Niegel einen grünen Geburtstagsgruß.

 „Ich bin in der Arbeiterjugend groß geworden. Das waren die einzigen, die sich in meiner Jugend für die Natur eingesetzt hatten. Mit der Umweltbewegung und der folgenden Gründung der Grünen, gab es ab 1984 erstmals auch eine Partei, der die Umwelt wichtig ist, deshalb bin ich auch schon damals beigetreten“ erzählt er der Grünen Delegation die dem Jubilar Glückwünsche von Partei und Fraktion überbrachten. Auch im hohen Alter ist er noch gerne mit seiner Chihuahua-Hündin "Biene" in der nahen Natur unterwegs.

 

 

 

Thomas Rehahn ist Diplom-Ingenieur, er verfügt über vieljährige fundierte Erfahrungen bei der umweltverträglichen Planung und Umsetzung von Energie-, Wasserversorgungs- und Verkehrsprojekten. Thomas Rehahn bringt seinen Sachverstand und sein Geschick bei schwierig verhandelbaren Themen aus dem Berufsleben gern in die Politik ein.

Er ist seit acht Jahren Kommunalpolitker, seit 2 Jahren im Kreisvorstand Darmstadt-Dieburg und stellvertretendes Mitglied im Parteirat bei Bündnis 90 / Die Grünen in Hessen.

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Thomas Rehahn

Thomas Rehahn ist Teilnehmer im Nationalen Dialogforum zur biologischen Vielfalt, außerdem ist er in der Lokalen Agenda 21 seines Wohnortes Mühltal aktiv.

Seine politischen Themen im Wahlkreis sind:

  • die regionale Wirtschaftsentwicklung in Bezug auf Arbeitsmarkt und berufliche Ausbildung sowie die Zukunftsfähigkeit der hier ansässigen Branchen.
  • Ökologie und Landwirtschaft ohne Widerspruch - als Chance auch für den Ausbau des sanften Tourismus im Odenwald.
  • Gestaltung machbarer Beiträge unserer Region für den globalen Klimaschutz.